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Mittwoch, 15. Februar 2017

"Findungskrise" & Bin ich eine schlechte Bloggerin?

Heute gibt es mal kein Rezept, sondern einen Beitrag, der normalerweise in die Kategorie "Sonstiges" fällt. Ich bin von meiner ehemaligen Schule, der BHAK Hallein, eingeladen worden, einen Workshop zum Thema "Blogging" zu halten. Dieser Workshop wird im Rahmen der Medientage nächste Woche stattfinden und ich muss euch sagen, ich freue mich wirklich riesig über diese Möglichkeit. Ich war zuerst ein wenig erstaunt über die Einladung, da mein Publikum doch eher klein ist. Was möglicherweise auch daran liegt, dass ich nie ganz regelmäßig mit meinen Blogposts war.
Die Recherche zum Thema "Food-Blogging" und die Vorbereitung auf den Workshop haben mich ein wenig zum Nachdenken gebracht. Beziehungsweise hab ich mich selbst in eine Art "Findungskrise" gestürzt.
Ich kenne viele der Tipps und Tricks rund ums Bloggen. Ich weiß wie wichtig es ist, eine Nische zu finden, ordentliche Fotos zu machen, sich zu vernetzen, immer am Ball zu bleiben, regelmäßig zu posten und seine eigene Stimme zu haben. Erfolgreiche Food-Blogs zeichnen sich durch Individualität aus, durch atemberaubende Food-Photography und Perfektion in der Darstellung von Gerichten, die aus einem Jamie Oliver Kochbuch stammen könnten. Und obwohl ich all das weiß, befolge ich die wenigsten dieser Tipps. Und ich habe überlegt ob mich das zu einer schlechteren Bloggerin macht? Kurzzeitig habe ich sogar nachdenken müssen, wieso ich dann überhaupt blogge. Aber kann man jemanden als besser oder schlechter bezeichnen, nur weil man nicht stundenlang mit der Spiegelreflexkamera dasteht, um perfekte Fotos zu schießen? Oder weil man ein Rezept nicht zehn Mal hintereinander kocht, nur um es immer noch besser zu machen, obwohl es eigentlich beim ersten Mal schon lecker war?
Ich hab vor etwa eineinhalb Jahren zum Bloggen angefangen, weil ich gerne gekocht und geschrieben habe. Und weil mich zahlreiche Freunde und Bekannte immer wieder nach Rezepten und Ideen gefragt haben. Und an dem hat sich nichts geändert. Ich koche immer noch wahnsinnig gerne. Sogar so gerne, dass ich fast jeden Tag mindestens eine Stunde in der Küche stehe und etwas ausprobiere. Oder nachkoche. Manchmal findet man mich sogar nachts um zehn vor dem Herd. Beim Backen von Brownies oder Keksen. Ich versuche immer noch zu 90% gesund zu kochen. Obwohl "gesund kochen" ja auch eine Phrase ist, die andauernd Debatten darüber auslöst, was denn jetzt gesund ist und was nicht.
Meine Rezepte sind lecker, einfach und vor allem ehrlich. Alle Gerichte, die ich je gepostet habe, wurden von mir gekocht, verzehrt und für lecker befunden.
Ich habe viele Mahlzeiten kalt gegessen, weil ich versucht habe, abends, bei schlechten Lichtverhältnissen, ein Foto zu machen, welches halbwegs ansprechend aussieht. Und ja manche Bilder sind besser als andere. Aber beschließe ich, etwas nicht zu posten, nur weil das Foto nicht aussieht, wie von Pinterest, Instagram oder einem Kochbuch geklaut? Nein.
Ich bin mal ganz ehrlich und sage, dass ich mir keine 500€ Spiegelreflexkamera leisten kann und will. Ich habe nicht die Zeit dazu, den ganzen Tag damit zu verbringen, ein Rezept zu perfektionieren. Mein Blog ist nicht perfekt und das ist gut so. Perfektion war und wird nie das Ziel sein. Denn ganz am Ende bin ich noch immer eine Studentin, die ihre Freizeit gerne in der Küche verbringt und ab und an andere Menschen in ihrem Umfeld mit Rezepten und Blogposts beglückt. Und das ist gut so. :)

Allerdings freue ich mich trotzdem wirklich ganz arg viel darüber, wenn ihr mir erzählt, wie euch meine Rezepte gefallen. Oder ihr meine Beiträge teilt. Oder ich morgens aufstehe und sehe, dass meine Facebook-Seite einen Follower mehr hat. Oder ihr Interviews für die Uni mit mir führen wollt. Oder ich eingeladen werde, einen Workshop übers Bloggen zu halten. Und wer weiß, vielleicht werde ich irgendwann, nach dem Studium oder so, auch eine von diesen Bloggerinnen, die ich für ihr Talent und ihre Mühen so bewundere und beglücke euch dann mit Rezepten, die auch von Martha Stewart stammen könnten.

Bis Bald,
eure Denise

Dienstag, 31. Mai 2016

Warum das genussatelier umgezogen ist


Hallo meine Lieben,

lange Zeit war es ganz still um das genussatelier. Zuerst kamen nur unregelmäßig Beiträge und dann, trotz Versprechungen, gar keiner mehr. Und das hat seinen Grund. Wie ihr wisst hab ich im August 2015 meinen Blog auf der Plattform Wordpress gestartet. Damals war es noch möglich sämtliche Layoutänderungen in der gratis Version durchzuführen. Es war also möglich, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Kostenpflichtig waren nur bestimmte Designs und Layoutfunktionen. Das hat sich vor einigen Monaten leider alles geändert. Bis auf Basisfunktionen und Basisfarben wurde so ziemlich alles kostenpflichtig. Es entstand die Premiumversion, die wie ein Abo monatlich bzw. jährlich zu zahlen ist. Klar, man bekommt dafür seine eigene Domain und und und. Aber wie viele von euch wissen, gestalte ich den Blog in meiner Freizeit, unentgeltlich. Und ich sehe es nicht ein, für Funktionen, die anfangs gratis waren,plötzlich eine Menge Geld zu zahlen.
Ich weiß, der "Umzug" wird mich einige Follower kosten. Aber ich will mich in meinem kreativen Output nicht komplett einschränken lassen. Aber genug von diesen negativen Dingen.
Ich bin ja jetzt umgezogen und hab viel neues gelernt!
Ich hoffe ihr seid gespannt auf neue Rezepte, tolle Tipps und Tricks und weitere umfangreiche Beiträge!
Wenn ihr Fragen, Kritik oder Beitragsvorschläge habt, meldet euch gerne via
Mail: genussatelier@gmail.com
Facebook: genussatelier (https://www.facebook.com/Genussatelierblog) 
Instagram: koenignis
Twitter: koenignis
Snapchat: denkoenig

Oder ganz einfach hier ein Kommentar da lassen ;)

Bis ganz Bald,
eure Denise

Dienstag, 2. Februar 2016

Übers Abnehmen, Zunehmen & Frustessen


Hallo meine Lieben,
ich hoffe euch geht’s gut? Heute gibt’s mal kein Rezept. Ich hatte einfach Mal Lust, über ein Thema zu schreiben, welches ein wenig persönlicher ist. Außerdem bekomme ich im Moment immer öfter zu hören “Du ernährst dich so gesund.” – “Du kochst immer so super.” – “Ich wünschte, ich würde auch mehr kochen wie du.” Aber soll ich euch etwas sagen?
Eigentlich ist das totaler Schwachsinn. Klar poste ich hier und auch auf sozialen Medien wie Instagram nur Dinge die gesund sind, wer gibt schon gerne zu, dass er oft null Durchhaltevermögen hat, wenn es um gesunde Ernährung geht?
Wer mich ein wenig besser kennt, weiß dass ich letztes Jahr einiges an Gewicht abgenommen habe, weil ich einfach furchtbar unglücklich war. Ich habe mich in meinem eigenen Körper nicht wohlgefühlt, ich fand mich zu dick. Auch das ist Blödsinn. Ich hatte ein gesundes Körpergewicht. Ich hatte halt eben eine sehr weibliche Figur. Und es ist einfach nur dumm, zu glauben, man müsse genau so dünn wie andere sein.
Aber trotzdem. Ich hab meine Ernährung umgestellt, machte viel Sport, zu Spitzenzeiten war ich fünf Tage die Woche je eineinhalb Stunden im Fitnessstudio. Und ja ich hab mich in meinem “neuen” Körper pudelwohl gefühlt. Anderen beim Essen zuzusehen war jedoch nicht so schön. Ich hatte ein schlechtes Gewissen nach einer Pizza, nach einem Stück Schokolade, etc. Und dann kam der Unistress wieder. Es blieb wenig Zeit und Lust für gesunde Ernährung. Im Dezember kamen dann noch persönliche Dinge und der Beginn der Prüfungszeit hinzu und ich hab fast alles, was ich abgenommen habe, wieder zugenommen. Es war nicht ganz so schlimm, da ich es schaffte immer gesund zu frühstücken und regelmäßig etwas Sport zu machen.
Natürlich nervt es mich, weil ich im Sommer einfach viel Arbeit in meinen Körper gesteckt habe. Natürlich ärgert es mich, weil ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Aber ich fühle mich auch jetzt gut. Ich habe immer noch (wie schon vor dem ganzen Abnehmen) ein gesundes Gewicht. Ich mag meinen Körper, eben weil ich weibliche Rundungen habe. Und ich habe eingesehen, dass es wichtigeres gibt. Ich war letzten Sommer so krampfhaft davon besessen abzunehmen. Ich wollte einen megaflachen Bauch. Ich hab mir nicht’s mehr gegönnt. Und irgendwann wacht man halt auf. Klar ist es super sich gesund zu ernähren und Sport zu machen! Man fühlt sich gut und ausgewogen. Jedoch sollte man immer im Kopf behalten, dass das nicht alles ist. Jeder von uns ist schön so wie er ist. Ob klein, groß, kurvig, schlank oder was auch immer. Gerade wir Frauen machen uns oft zu abhängig von den gängigen Schönheitsidealen. Und man sollte sowieso nicht Sport machen und ausgewogen essen um abzunehmen, sondern um einfach gesünder zu leben und sich wohl zu fühlen. Und wenn euch jemand sagt ihr seit zu dick, zu dünn, zu was weiß ich, hört nicht drauf, zumindest solange ihr euch in einem gesunden Rahmen befindet. Auch meine Reise wird noch weiter gehen, ich werde noch einige Male im Leben Gewichtsschwankungen haben. Ich will auch wieder mehr Sport machen und meine Ernährung wieder in Griff bekommen. Das Ziel ist jedoch nicht mehr Gewicht zu verlieren, sondern mich wieder gut zu fühlen, stärker zu werden, Muskeln aufzubauen. Sowas eben.
Mir fällt es nicht einfach, euch diese Geschichte zu erzählen, weil ich weiß, dass es Personen geben wird, die mich fragen werden, warum ich euch sowas überhaupt erzähle. Menschen, die sagen werden, das interessiert doch keinen. Aber mir war einfach wichtig, euch zu zeigen, dass hinter dieser ganzen “Healthy Lifestyle”-Sache auch eine junge Frau steckt, die oft Probleme mit ihrer Beziehung zu ihrem eigenen Körper und ihrer Ernährung hat. Und wenn nur eine/r von euch denkt, mir geht’s auch so oder ich finde gut, dass sie sowas anspricht, dann hat sich dieser Beitrag gelohnt.
Lasst euch nicht davon fertig machen, wenn ihr Mal schlechte Tage oder Wochen habt, was euren Lebensstil betrifft. Lasst euch nicht von dem Schönheitsideal beeinflussen, welches in den Medien vertreten wird. Und auch wenn ich auch in Zukunft nicht auf Instagram posten werde, wie ich in zwei Wochen Prüfungszeit richtig viel Schokolade verputzt habe, dürft ihr mir glauben, dass ich manchmal mit Ernährung und meinem Körperbild habe. Aber das ist total normal.
Ich freue mich über Anregungen, Kommentare oder auch private Nachrichten. Wer will kann mir auch gerne eine Mail an genussatelier@gmail.com schreiben oder eine Direktnachricht auf Instagram. Schickt mir gerne Rezeptvorschläge, Fragen oder ähnliches. Ich wünsche euch eine schöne restliche Woche,

Eure Denise:)

Dienstag, 22. Dezember 2015

Bratapfel-Punsch



Hallo meine Lieben,
nun ist es bald soweit. Nur noch dreimal schlafen (oder zweimal wenn ihr das erst am Dienstag Morgen lest) dann kommt das Christkind. Das bedeutet also auch für mich, das letzte Rezept vor Weihnachten. Und vor allem bedeutet das, das letzte weihnachtliche Rezept.
Ich habe für euch heute meinen super leckeren Bratapfel-Punsch, der eure Gäste zu Weihnachten sicherlich verzaubern wird.
Ihr benötigt:
0,75l Weißwein (z.B. Grüner Veltliner)
1 l Apfelsaft
3 Zimtstangen
1 Vanilleschote
5 EL brauner Zucker
4 cl Amaretto
4 cl Rum
Gebt alle Zutaten in einen Topf und lasst diese anschließend auf mittlerer Hitze für 1,5h leicht köcheln. Und so schnell ist der Punsch fertig. Perfekt zu Keksen oder einfach so.
Meine Lieben, ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und vor allem wünsche ich euch und euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit der Familie und eine Pause vom stressigen Alltag.
Ihr lest bald von mir! Schöne Feiertage!
Eure Denise

Montag, 14. Dezember 2015

Grundrezept Mürbteig



Hallo meine Lieben,
na, seit ihr auch so fleißig am Kekse backen wie ich? Im Moment bin ich im totalen Backfieber. Das Problem liegt jedoch darin, dass die Kekse so schnell weg gegessen werden, dass ich mit dem Backen kaum noch nach komme. Heute habe ich für euch mein Mürbteig Rezept, für leckere Mürbteigkekse, am Ende findet ihr noch verschiedene Keks Vorschläge, welche ihr mit diesem Teig backen könnt.
Ihr benötigt (für etwa 2 Backbleche):
400g glattes Mehl
260g Butter (Raumtemperatur)
130g Staubzucker
2 Dotter, 1 Eiklar
Zitronenschale
10g Vanillezucker
1 Prise Salz
Zubereitung:
Beginnt damit, alle Zutaten in einer Schüssel miteinander zu vermischen. Gebt die Teigmasse dann auf die Arbeitsfläche und knetet sie zügig gut durch. Wenn der Teig zu lange geknetet wird, beginnt er zu bröseln. Formt ihn dann zu einer Kugel und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein. Nun lasst ihr die Teigkugel für 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.
Anschließend wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und der Ofen auf 170 Grad Umluft vorgeheizt. Staubt die Arbeitsfläche mit reichlich Mehl aus. Nun kann der Teig ausgerollt werden. Gebt dazu auch immer etwas Mehl auf das Nudelholz, da der Teig sonst kleben bleibt.
Nun könnt ihr nach Belieben Kekse ausstechen. Diese werden anschließend für etwa 10-12 Minuten gebacken.
Keksvorschläge:
Doppeldecker: Einfach eine Seite der Kekse mit Marmelade bestreichen und ein zweites Keks darauf stappeln; schmeckt auch super mit Schokolade überzogen
Schokokekse: Einfach die Kekse mit Schokoglasur verziehren
Kekse mit Zucker-Zitronen-Glasur: Staubzucker mit Zitronensaft vermengen und Kekse glasieren
Ich hoffe ihr freut euch über dieses Keksrezept! Viel Spaß beim Ausprobieren! Bis bald!
Eure Denise

Montag, 7. Dezember 2015

Orangen Punsch mit Zimt & Vanille



Hallo meine Lieben,
es wird schön langsam kälter und man findet sich andauernd am Weihnachtsmarkt am Punschstand wieder, um sich aufzuwärmen. Auf Dauer geht das aber ziemlich auf den Geldbeutel. Zumindest ist das bei mir so. Studentenleben halt. Und außerdem hat man manchmal einfach keine Lust, bei 2 Grad am Punschstand zu stehen und sich den Popo abzufrieren. Und genau darum gibt's heute ein leckeres Punsch-Rezept. Damit ihr euch auch zuhause aufwärmen könnt ;)
Ihr benötigt (für etwa 4l Punsch):
1,5 Liter Rotwein ( BSP: Zweigelt, Dornfelder, Spätburgunder, Merlot, Pinor Noir)
2,5 Liter Orangensaft
1/2 Tasse Brauner Zucker
5 Orangen
1 Zitrone
2 Säckchen schwarzer Tee
2 Säckchen (Blut-)Orangen Tee
6 cl Amaretto
4 cl Rum
2 Vanille Schoten (ganz)
3 Zimtstangen (ganz)
1 TL Nelken (ganz)
1 TL Sternanis (ganz)
Zubereitung:
Beginnt damit, denn Wein mit dem Zucker auf mittlerer Hitze zu erwärmen. Schneidet währenddessen die Orangen und Zitronen in Scheiben. Reibt von jeweils einer Orange und einer Zitrone die Schale in den Wein.
Fügt nun die Orangen- und Zitronenscheiben hinzu. Anschließend könnt ihr die Teebeutel, die Vanille Schoten, die Zimtstangen, die Nelken und den Sternanis hinzufügen. Lasst das ganze nun etwa 10 Minuten leicht köcheln und gebt anschließend den Orangensaft, den Amaretto und den Rum  hinzu. Der Punsch sollte nun für etwa eine halbe Stunde auf mittlerer Hitze ziehen. Passt jedoch auf, dass er nicht zu kochen beginnt!
Zum Schluss siebt ihr den Punsch ab. Natürlich könnt ihr auch die Nelken und den Anis in ein Teesieb geben, um euch diese Arbeit zu sparen. So müsst ihr nur noch Orangen, Zitrone, Vanille und Zimtstangen aus dem Punsch sieben.
Der Punsch kann nun gleich genossen werden oder ihr füllt ihn in Glasflaschen ab. In dieser Form ist er gut gekühlt für etwa 1-2 Wochen haltbar. Viel Spaß beim Genießen!
Ich wünsche euch eine schönen Wochenstart! Ich freue mich wie immer über Gefällt mir, Anregungen und Kommentare. Wichtig! Ich wurde nun des öfteren gefragt, ob man seine E-Mail Adresse angeben muss, um kommentieren zu können. Die Antwort lautet: NEIN! Dieses Feld ist optional und muss nicht ausgefüllt werden. Ihr könnt also anonym oder mit Namen ein Kommentar hinterlassen wenn ihr wollt! Ich freue mich immer sehr darüber! Bis nächsten Montag!
Eure Denise

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Rumkugeln



Hallo meine Lieben,
also erstmal muss ich mich entschuldigen. Es tut mir mega leid, dass mein Beitrag nicht Montag erschienen ist. Leider hat die Technik versagt und mein Beitrag wurde nicht automatisch, wie geplant, hochgeladen.
Darum bekommt ihr leider erst jetzt mein ganz persönliches Rezept für die Rumkugeln. Das Rezept ergibt etwa 60 Rumkugeln, je nachdem, wie groß ihr sie haben wollt.
Ihr benötigt:
200 g Kuvertüre Vollmilch (Kakaoanteil ca. 40-45%)
200 g Kuvertüre Zartbitter (Kakaoanteil ca. 60-75%)
150 g geriebene Haselnüsse
100 g geriebene Wallnüsse
50 ml Sahne
100 g Marzipan Rohmasse
6 cl Amaretto
4 cl Inländer Rum
2 EL Butter
Zum Dekorieren
je nach Belieben: Kokosflocken, Rohkakao, geriebene Nüsse, Schokoflocken etc
Zubereitung:
Ihr beginnt damit, die Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze zu schmelzen. Gebt anschließend die Sahne hinzu. Achtet jedoch darauf, dass das Ganze nicht zu köcheln beginnt. Nun fügt ihr die Schokolade hinzu und lässt diese unter ständigem Umrühren schmelzen. Fügt nun den Rum und den Amaretto hinzu und nehmt den Topf vom Herd. Lasst die Masse kurz abkühlen. Währenddessen könnt ihr in einer Schüssel den Marzipan und die geriebenen Nüsse gut durchkneten. Wenn die Masse gut durchgeknetet ist, könnt ihr die Schokomischung hinzugeben und durchkneten. Achtet darauf, dass die Masse nicht mehr heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden!
Nun könnt ihr den Teig für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
In Folge werden dann aus der Masse kleine Kugeln gerollt, welche ihr je nach Belieben in Kokosflocken oder ähnlichem wälzen könnt.
Und anschließend könnt ihr die Rumkugeln verschenken, teilen oder ganz einfach selbst essen.
Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Ausprobieren ! Bitte denkt daran, dass dies ein Rezept mit Alkohol ist. Also bitte nicht den Kindern und/oder Haustieren zum Naschen geben.
Nächste Woche gibt es dann ein Punsch-Rezept!
Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!
Eure Denise

Montag, 26. Oktober 2015

Liebster Award Nominierung


Hallo meine Lieben,
heute mal ganz "off topic". Aber ich habe mich letzte Woche sehr gefreut, als ich von der lieben Hanna (https://findingbeautysippingcoffee.wordpress.com/) für den Liebster Award nominiert wurde. An dieser Stelle DANKE DANKE DANKE (:
Es freut mich immer wieder total, wenn Leute sagen, dass sie gerne meinen Blog lesen und Rezepte ausprobiert haben. Ihr seit wirklich super!! Wirklich ein riiiiiesengroßes Dankeschön an alle die fleißig kommentieren, Nachrichten schreiben, liken und teilen! :)
Aber kommen wir zum Thema:
Was ist der Liebster Award?
Ich gehe mal davon aus, dass noch nicht viele von euch von dieser Nominierung gehört haben. Es handelt sich beim Liebster Award um eine Blogparade, die kleine Blogger wie mich (heißt unter 300 Followern) und viele andere untereinander vernetzt und das Kennenlernen von neuen Bloggern bzw. Blogs fördern soll. Im Rahmen des Liebster Award stellt jeder nominierte Blogger anderen Bloggern mindestens fünf persönliche Fragen.
Regeln für den Liebster Award:
  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
  • Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein
  • Beantworte die dir gestellten Fragen
  • Erstelle 5-11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
  • Nominiere bis zu 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.
Hannas Fragen an mich:
Was hat dich dazu inspiriert, deinen eigenen Blog zu schreiben?
Einige von euch wissen vielleicht, dass ich schon immer gerne geschrieben habe. Egal was. Geschichten, Briefe, etc. Auch die Blog Idee hat mich schon lange vorher verfolgt. Nur wusste ich halt nicht, worüber ich bloggen könnte. Und irgendwann hat sich dann bei mir ein riesen großes Interesse am Kochen und vor allem an der gesunden Küche entwickelt. Und so war dann auch das Thema gefunden.
Und mittlerweile ist es eben meine ganz große Leidenschaft geworden, über Ernährung zu schreiben.
Was war der tollste Moment in deinem Leben?
Puh, schwierige Frage. Auf einen einzigen Moment kann ich mich nicht festlegen. Ich kann euch aber drei der tollsten Momente in meinem Leben nennen:
1) Die beiden Tage, an denen meine zwei Nichten geboren wurden
2) Der Tag, an dem ich nach fünf Jahren HAK endlich meine Matura in der Tasche hatte
2) Der Moment, an dem das Email kam, dass ich an der Uni Salzburg angenommen wurde, bzw. ich die Aufnahmeprüfung bestanden hatte
Warum diese drei Momente zu den tollsten in meinem Leben gehören? Weil sie irgendwie ein Stückchen Leben verändert haben. Also positiv verändert.
Was kochst oder backst du am allerbesten?
Bis vor kurzem hätte ich wahrscheinlich mit "Pastagerichte" geantwortet. Nach meinem letzten Beitrag allerdings muss ich sagen: Müsliriegel. Ja lacht ruhig, aber ich "backe" die allerbesten Müsliriegel ;D
Und lachen tun nur die, die noch keinen gekostet haben :P
In welches Land möchtest du als nächstes reisen?
Einfach. England. Ich will so bald wie nur möglich unbedingt wieder nach London. Ich hatte schon zweimal das Vergnügen und habe mich so in diese Stadt und diesen Flair verliebt. Also definitiv England. Vielleich nächsten Sommer.
Gibt es ein Ereignis aus deiner Kindheit, das dich geprägt hat?
Also es gibt da eigentlich ein ziemlich lustiges und dramatisches Ereignis welches mich im nachhinein geprägt hat. Wer mich kennt, weiß dass ich eine ziemliche Quasselstrippe bin. Und dass ich wohl der tollpatschigste Mensch auf Erden bin. Beides war ich wohl auch schon als Kind, denn ich kann euch gar nicht sagen, wie viele Narben ich am Körper trage, die davon kommen, über irgendetwas gefallen zu sein oder mich an irgend einem Gegenstand gestoßen zu haben. Aber ich habe auch eine ganz besondere Narbe. Nämlich auf der Zunge. Und diese ist wie folgt entstanden:
Meine Mama hat mir immer wieder versucht einzuprägen, dass zu laufen und zu reden gleichzeitig, für einen Tollpatsch wie mich, keine gute Kombination ist. Aber als vierjähriges Kind, befolgt man Mamas Ratschläge meistens nicht. Und so kam es, dass ich während eines Wandertags im Kindergarten bei einem Wettrennen mitgemacht habe und gleichzeitig versucht habe eine wirklich spannende Geschichte zu erzählen. Aber bekanntlich schläft der Teufel ja nicht und so bin ich eben über meine eigenen Beinen gestolpert und habe mir - jetzt kommts - meine Zunge durchgebissen. Nein nicht abgebissen. Nur halt in der Mitte durchgebissen.
Wieso mich genau dieses Erlebnis geprägt hat? Wenn ich heute laufe oder auch nur am Laufband steh, dann kommt es wahrscheinlich eher selten vor, dass ich eine Geschichte erzählen will. Es hat nämlich gereicht sich einmal fast die Zunge ab zu beißen.
Was ist deine Lieblingsjahreszeit und wieso?
Ich mag besonders die Übergangsjahreszeiten. Also Frühling und Herbst. Aber besonders den Herbst. Ich liebe es, wenn die Blätter plötzlich bunt werden, wenn ich meine Stiefel wieder vom Dachboden holen kann und endlich wieder Schals tragen kann, die so groß sind wie eine Bettdecke. Ich hatte heuer das größte Vergnügen mit meiner vierjährigen Nichte Emely einen Wettbewerb zu veranstalten, wer denn die meisten Kastanien sammeln kann. Außerdem bin ich gerne am Abend zuhause, gemütlich einkekuschelt unter der Decke, mit einem guten Buch oder Film, während ich daneben einen Tee schlürfe. Also eigentlich ganz klar - ich liebe den Herbst einfach.
So meine Damen und Herren, dass waren nun Hannas Fragen an mich.
Ich nominiere nun:
Jasmin von https://jasminsgesundekueche.wordpress.com/ ; Deine gesunden und oftmals sehr kreativen Rezepte inspirieren mich total. Und vor allem dein Beitrag "Ich rede Klartext" hat mir wirklich total aus der Seele gesprochen.
http://mylovelygreenkitchen.com/ weil ich durch dich erst auf die Idee kam, Chia Samen in meinen Smoothie zu werfen ;)
Und Mona von http://www.monakuehlewind.de/ Mona du bist mein Ausnahmeblog. Ich weiß du hast über 300 Abonennten. Aber dein Blog liegt mir total am Herzen. Du tust das, was ich mich nie getraut habe, einfach aufschreiben was dir gerade so durch den Kopf geht. Du teilst mit der Öffentlichkeit, was in deinem Kopf herumschwirrt und philosophierst einfach so über das Leben. Und ich weiß mit dir breche ich die Regeln für die mein "Liebster Award" Nominierung, aber manchmal muss man auf die Regeln pfeifen und nominieren, wen man nominieren will (:
Ich würde mich mega freuen, wenn ihr drei mitmachen würdet (:
Also meine Fragen an auch:
  1. Wie lange bloggst du schon & warum hast du eigentlich damit angefangen?
  2. Was ist dein absoluter Lieblingsblog?
  3. Welchen Song hörst du im Moment am Liebsten?
  4. Nenne drei Dinge die du am Herbst liebst oder hasst
  5. Welches Gericht ist du am allerliebsten? 
So meine Lieben, also das war mein kleiner "Aufsatz" zum mein "Liebster Award". Danke nochmal Hanna fürs nominieren.
Meine Lieben ich habe übrigens noch eine Ankündigung für euch (zumindest für die, die bis hierher gelesen haben). Mein Blog wird sich die nächsten zwei Wochen in einem baustellenartigen Zustand befinden, da ich mein komplettes Layout überarbeiten will. Ich war von Anfang an nicht ganz glücklich mit dem Aufbau und nun wird's Zeit dass zu ändern. Das bedeutet jetzt für euch, dass wahrscheinlich keine Beiträge kommen werden und wenn doch, wahrscheinlich nicht am Montag. Danke fürs Verständnis.
Bis Bald in neuer Hülle und Fülle
Eure Denise

Samstag, 1. August 2015

genussatelier - wieso, weshalb, warum


Was ist dieses genussatelier? Wer steckt dahinter? Was sind die Beweggründe?
Zugegeben, das sind alles berechtigte Fragen. Wo fangen wir an?
Mein Name ist Denise König, bin zwanzig Jahre alt und lebe in dem wunderschönen Bundesland Salzburg, Österreich. Ich studiere Kommunikationswissenschaften und bin bald im dritten Semester. In meiner Freizeit schreibe ich gerne, lese das ein oder andere Buch, beschäftige mich mit Ernährung, träume vor mich hin oder genieße den Sommer in meiner Hängematte oder am Wolfgangsee. Ich treffe mich gern zu diversen Unternehmungen mit Freunden und geh ab und an auch mal ganz gerne fort.
Wie viele junge Frauen interessiere ich mich, wie schon erwähnt, für Ernährung, Beauty, Musik und ähnliches.
Aber genug von mir, kommen wir zum genussatelier. Das genussatelier ist mein Blog, der noch in seinen Kinderschuhen steht. Er soll sich vorrangig mit den Themen Food und Lifestyle beschäftigen. Ich habe vor, jeden Montag einen Beitrag zu posten. Warum Montag? Damit man sich am Anfang einer Arbeitswoche auf einen hoffentlich spannenden, lustigen oder interessanten Beitrag freuen kann. Ich habe für euch schon Rezepte, Tipps & Tricks und die ein oder andere Küchengeschichte vorbereitet.
Wie kam es zu der Idee, einen Blog zu erstellen? Zum einen bin ich, wie die Personen, die mich persönlich kennen  wissen, eine kleine Plaudertasche und ziemlich mitteilungsbedürftig. Und zum anderen schreibe ich gerne. Doch dann stellte ich mir die Frage, über welches Thema ich jetzt eigentlich schreiben will.
Vor einigen Monaten wurde bei mir eine Gastritis also eine Entzündung der Magenschleimhaut, festgestellt. Ebenso habe ich einen nervösen Magen. Das bedeutet, bei psychischem Stress, falscher Ernährung, übermäßigem Alkoholgenuss und ähnlichem bekomme ich starke Bauchschmerzen, Übelkeit, etc. Zuerst bekam ich von meinem Hausarzt Protonenpumpenhemmer. Da die Probleme aber nicht weniger wurden, riet er mir auch zu weniger Stress und einer Ernährungsumstellung. Dank YouTube, Blogs, Büchern und diversen Websites konnte ich mich informieren und mich eingehend mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Schnell wurde meine Küche zum Schauplatz zahlreicher Experimente und ich habe mir meine Version eines gesunden Lebensstils gebastelt. Auf Instagram habe ich dann einige Rezepte gepostet und Freunde, Verwandte und Bekannte daran teilhaben lassen. Immer öfter kamm dann “Wow, wie hast du das gemacht” und “Kannst du mir das Rezept aufschreiben”. Das Thema des genussateliers war dann also schnell gefunden.
Puh. Ausgeplaudert. Na, ich denke, ihr hattet genug Lesestoff fürs erste. Ich freue mich auf viele gespannte und kritische Leser und Leserinnen. Ich hoffe ihr seit gespannt auf das erste Rezept. Bis zum nächsten Mal wünsche ich euch eine schöne Woche.
Eure Denise